| Mein Name ist Caitlin.
Maria gehörte neben Kirsty und mir zu
unserem fabulösen Grundschultrio. Ich
habe sie nicht mehr gesehen, seit ich die
Stadt verliess. Sie wohnte mit ihren Eltern
im Haus gegenueber, aber nur selten durfte
sie nach der Schule noch draussen mit den
anderen Kindern spielen. Unsere enge Freundschaft
war geprägt von kurzen, intensiven Treffen
auf Schulhof und Heimweg. Ständig brachte
sie mich zum Lachen. Sie hatte eine grosse
Klappe und war die Groesste in der Klasse.
Man konnte sich absolut auf sie verlassen.
Ich erinnere mich, dass ich einige Male bei
ihr zu Hause war. Zu speziellen Anlaessen.Sie
empfing mich an der Haustüre, wir setzten
uns zu den Erwachsenen und aßen Amerikaner,
Biscuits mit viel klebrigem Zuckerguss. Der
Raum war dann gefuellt mit Menschen. Alle
sprachen griechisch. Und das beeindruckte
mich sehr.
In einer kleinen, australischen Stadt wie
der unseren war Maria fuer mich das Tor zur
Welt. Heute, zwanzig Jahre spaeter wuerde
ich ihr das gerne sagen.
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